Anbau

Einleitung

Generell ist zu sagen, dass Pflanzen ein Teil der Natur sind und auch in dieser am besten gedeihen. In der Regel gehen Pflanzen von selbst nur dort auf, wo sie auch die entsprechenden Voraussetzung zum Wachsen und gedeihen haben. 

Bei der Aufzucht von Pflanzen im Haus sollte man vor allem beim Umtopfen sehr behutsam vorgehen, damit das Wurzelwerk der Pflanze nicht zu sehr beeinträchtigt und zum Beispiel zu lange Zeit Licht und Luft ausgesetzt wird. Die Wurzeln oder Teile davon können absterben und die Pflanze wird auf jeden Fall einem entsprechenden  Umtopfstress ausgesetzt, was sich auf das Wachstum und die weitere Entwicklung der Pflanze nachhaltig auswirken kann. Außerdem kann es beim Umtopfen aus zu nasser Erde passieren, dass diese auseinander bricht und Teile des Wurzelwerks abgetrennt werden. Einen solchen Schaden verkraftet eine Pflanze nur bedingt, darum sollte man beim Umtopfen darauf achten, dass die Erde eher trocken ist. So können auch die Nährmittel aus der frischen Erde schon beim ersten Mal gießen bestens aufgenommen werden.

Aussaat

Die Aussaat von Hanf findet April bis Mai statt.

Keimen

Der Same keimt in der Regel nach 2 bis 7 Tagen.

Beim Ziehen von Einzelpflanzen keimen die Samen am besten in einem Teller zwischen 4-6 Lagen Papiergeschirrtüchern, die immer feucht gehalten werden müssen, an einem nicht zu hellen Ort oder unter einem nur leicht lichtundurchlässigen Sturz. Die Geschirrtücher unter und über den Samen sind zum Schutz gegen mechanische und andere Einflüsse und zum Speichern von genügend Wasser optimal.

Der gekeimte Samen wird dann am besten in einen Nährboden gesetzt, wo sich die Pflanze bis zu den ersten Blättern entwickeln kann.

Aufzucht

Danach sollte die Pflanze samt Nährboden in einen kleinen Topf umgesetzt werden.


nach 2 Wochen


nach 4 Wochen


nach 6 Wochen


nach 8 Wochen

Die Pflanze liebt es hell und sonnig und braucht ausreichend Wasser und Nährstoffe die in Form von Dünger und Kompost zugeführt werden. Bei der Verwendung von Düngermitteln jeder Art ist aber darauf zu achten, dass die Pflanze nicht zu viel davon abbekommt, das heißt nicht überdüngt wird.

Im Sinne einer ausgewogenen Natur sind natürliche Düngemitteln wie zum Beispiel Kompost oder Brennesseljauche vorzuziehen.

Nach dem zweiten Monat kann die Pflanze kultiviert und geschnitten werden.

Je nach Art der Pflanze wachsen diese entweder höher (Sativa) oder buschiger (Indica). Aber auch das Geschlecht der Pflanze beeinträchtigt das Wachstumsverhalten. So wachsen männliche Pflanzen eher hoch, damit sie bei günstigem Wind ihren Pollen möglichst weit verbreiten können.