Produkte
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Über 50.000 Produkte lassen sich mittlerweile aus Hanf herstellen.
Wenn diese genutzt werden, können die meisten Probleme in der
Energieversorgung, in Umwelt und Natur, im Gesundheitswesen und
in vielen anderen Bereichen umweltfreundlich und dauerhaft gelöst
werden. Die vergangene Desinformation ist so deutlich wie der
unermessliche Nutzen der Hanfpflanze!
Auch wichtige Errungenschaften der westlichen Zivilisationen
waren Jahrtausende lang von der Nutzung der Hanfpflanze abhängig. So
drohte beispielsweise in Virginia (USA) von 1763 bis 1767 sogar
Gefängnisstrafe, wenn man sich weigerte, Cannabis anzubauen. Hanf
war bis in die Mitte des 20 Jahrhunderts weltweit einer der
wichtigsten Rohstoffe. Aus Hanf wurden Nahrungsmittel, Seile,
Textilien und Papier sowie Medizin und Öle gemacht. Die damit
verbundene Infrastruktur zum Anbau und zur Verwertung des Hanfes war
für die kulturelle Entwicklung unserer zivilisierten Welt
verbindlich.
Was sind die
Vorteile von Hanf im Vergleich zu anderen Natur- oder Kunstfasern?
- Hanf ist wenig anfällig für Schädlinge, Flachs hingegen
ist erheblich krankheits- und schädlingsanfälliger
- Hanf ist nicht auf Beikrautbekämpfung angewiesen, im
Gegensatz zu anderen Nachwachsenden Rohstoffen
- Hanfstroh weist weniger Verschmutzung durch Erde und Sand
auf als z.B. Flachs. Dies liegt daran das Flachs bei der Ernte
gerauft wird.
- Der Hanfertrag liegt um das 2,5-fache höher als beim
Flachsanbau.
- Der Ölanteil pro Hanfpflanze liegt doppelt so hoch wie beim
Raps.
- Aus einem Hektar Hanf kann man viermal mehr Papier gewinnen
als aus einem Hektar Wald, deshalb lässt jede Tonne
Hanfpapier zwölf Bäume weiterleben.
- Aus einem Hektar Hanf können 2,5 Tonnen Fasern gewonnen
werden, aus Baumwolle hingegen nur eine Tonne
- Aus einem Hektar Hanf können 2,7 Tonnen Zellulose gewonnen
werden, aus einem durchschnittlichen Wald nur 0,5 Tonnen.
- Der Zellulosegehalt der Bastfasern von Hanf ist um 65 % höher
als der der Holzfaser
- Der Ligninwert liegt bei Hanf um 10 %, bei Holz hingegen
liegt er um 20-25% (der niedrige Ligninwert ist bei der
Herstellung von Papier aus Hanf ein positiver Qualitätsaspekt,
da weniger Chemikalien zur Bleichung eingesetzt werden müssen)
- Die Faser von Hanf ist die weichste, dünnste und
zugfestigste Faser gegenüber Flachs und Ramie.
- Hanftextilien sind Anderen gegenüber absolut mottensicher,
da bei Hanf kein Eiweiß vorhanden ist.
- Hanf nimmt bis zu 30 % Feuchtigkeit auf. Der handelsübliche
Feuchtigkeitszuschlag liegt bei 12 %.
- Hanf hat eine hervorragende Hitzebeständigkeit (bei 370
Grad keine Farbveränderung, bei 1000 Grad verkohlt das
Material, brennt aber nicht.)
- Hanfprodukte werden von Bakterien in weit geringerem Umfang
befallen als z.B. Baumwolle.
- Hanf besitz derzeit ein besseres Vermarktungsimage als
Flachs, da der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung weit höher
liegt als bei Flachs.
- Hanf ist universell nutzbar wie keine andere Pflanze, er
liefert Kleidung und Nahrung, Öl und Energie, Papier und
Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel.
- Hanf ist in unserem Klima problemlos anzubauen und seit
Jahrtausenden heimisch. Die Pflanze wächst in 100 Tagen bis
zu vier Meter hoch und verbessert dabei die Böden für die
nachfolgenden Früchte.
- Hanf lässt sich mit weniger Chemie- und Energieaufwand zu
besserem Papier verarbeiten als Holz.
- Wegen der besseren Faser-Qualität kann Hanfpapier mehr als
doppelt so häufig recycelt werden wie Holzpapier.
- Hanf bietet unter allen zu Speisezwecken genutzten Öl-Pflanzen
die optimale Kombination an ungesättigten Fettsäuren. Der
Gehalt der therapeutisch wertvollen Gamma-Linol-Säuren (gegen
Neurodermitis und Hautkrankheiten) macht Hanföl einzigartig
unter den Speiseölen
Mehr zu den Vorzügen der Hanfpflanze finden
Sie hier. Konkrete Anwendungen gibt es so bei fast allen
Bestandteilen der Pflanze viele.